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Pressestimmen:



Artikel erschienen in "The Times" am 07/11/2007:
http://www.timesofmalta.com/core/article.php?id=6941
Praktikumsleiter Dr. Ren
Acupuncture specialist Jian Ning Ren believes keeping the balance between the body's yin and yang is the trick to healthy living. Photo: Darrin Zammit Lupi.

An increasing number of Maltese people are resorting to traditional Chinese medicine to contain pain without the need to pop pills.

Everyday, some 10 patients go to the Mediterranean Regional Centre for Traditional Chinese Medicine, in Corradino, to get needles stuck in various parts of their bodies in a bid to restore the balance in their physique and live a healthier life. Another 16 patients are being treated at the general hospital.
According to acupuncture specialist Jian Ning Ren, maintaining the balance between the body's yin and yang is the path to healthy living.
When there is pain, he explains, there is usually bad circulation. Acupuncture needles activate the circulation to that part of the body that is causing problems.
"The pain usually stops immediately. Many people just need a one-time treatment, although those with chronic pain might need a number of sessions over two to three months," he said.
Although most people associate acupuncture with pain management, it can also be used to treat a number of other conditions, including hypertension.
"Within two minutes, blood pressure goes down."
But can traditional Chinese medicine replace the kind of treatment applied in the Western world? Dr Jian Ning believes the two types of treatment can be combined for optimum results.
"If a person with high blood pressure is already taking medication, I will not ask him to stop it. Rather, I would try to regulate hypertension through acupuncture.
"This will reduce the need for tablets and can also result in the patient coming off medicines completely with the blood pressure being kept in check".
One of the biggest problems afflicting the Western world is obesity and a solution to this might be coming from the East.
Dr Jian Ning says that through acupuncture he can help restrict a patient's appetite. But could this lead to malnutrition?
He laughs, shaking his head: "No, it does not go that far, but it reduces the amount of food the patient eats," he answers.
Traditional Chinese medicine has been practised here since the 1980s. The centre was set up in 1992. It is manned by a team of Chinese doctors which is changed every two years.




Praktikumspressebericht erschienen in Medi-Learn Ausgabe 05/09 November / Dezember 2009 :
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Praktikum_im_Mediterranean_Centre_for_Traditional3/


TCM in Malta: Als ich davon hörte, war ich etwas verwundert. Ich war fest der Überzeugung, dass man eine fundierte praktisch ausgelegte TCM nur in China finden könne. Nach einigen weiteren Basisinformationen entschloss ich mich aber dann doch, ein Akupunktur (oder Tuina) Praktikum in Malta zu absolvieren. Dafür sprach zunächst einmal die geografische Nähe. Zudem war das Praktikum schwerpunktmäßig auf Praxis ausgerichtet. Der größte Vorteil aber war wohl die Möglichkeit, ohne Übersetzer mit den Ärzten in Englisch sprechen zu können.
Angekommen in Malt war ich erfreut über den herzlichen Empfang des Praktikumskoordinators und die nette private Unterkunft, die mich nun zwei Monate (Juni und Juli 04) beherbergen sollte. Noch am gleichen Tag fand die erste Kontaktaufnahme mit den chinesischen Ärzten statt. Sie war von einer mir bis dahin von Asiaten nicht bekannten Offenheit geprägt. Die reservierte Zurückhaltung und Distanz, die man mit Chinesen verbindet, schien auf der Strecke von China nach Malta verloren gegangen zu sein.
Alle vier Doktoren sind Consultants of Traditional Chinese Medicine, sowie Senior Lecturers of Nanjing University of Traditional Chinese Medicine mit langjähriger praktischer Erfahrung - sowohl in westlicher Medizin als auch besonders in der TCM. Als Praktikant erlebte ich, dass die Behandlung der Patienten in zwei verschiedenen Kliniken stattfindet. In einer staatlichen Poliklinik in Floriana und in einer privaten TCM-Klinik in Kordina. Diese zwei Praktikumsorte wurden dann noch von einem wöchentlichen Ausflug in eine staatliche Klinik auf der Nachbarinsel Gozo ergänzt.(Anfahrt mit dem Schiff) Es sollte sich auch noch herausstellen, dass es zwischen diesen Arbeitsstandorten große Unterschiede im Behandlungsumfang gab: In den staatlichen Kliniken, wurde bedingt durch die Vorgaben der öffentlichen Hand nur Akupunktur und Cupping angeboten. In der TCM-Klinik in Kordina praktizierten die chinesischen Mediziner, neben Akupunktur, Cupping und Moxibution, ebenso Tuina und das auch an Samstagen...
Die Verständigung auf Englisch stellte von Anfang an keine Probleme dar, was sich im Verlauf des Praktikums als großer Vorteil erweisen sollte. Es ermöglichte mir auch schwierige „westliche Indikationen“ mit den Ärzten direkt zu diskutieren. In diesen Gesprächen wurden dann auch die chinesischen Indikationen erörtert. Durch die Aufgeschlossenheit der Ärzte war es auch möglich, jederzeit nachzufragen, etwa warum jetzt diese Punkte gewählt wurden und nicht andere. Diese Fragen wurden immer geduldig und mit fundierten Argumenten erklärt. In den Mittagspausen und wann immer sich sonst Gelegenheit dazu bot, wurde von den chinesischen Medizinern auch die Theorie der TCM dem „westlichen Newcomer“ nahegebracht.
Noch etwas unterschied dieses Praktikum von vielen anderen: Hier fanden Nachfragen und Erörterungen der Indikationen nicht irgendwann in sterilen Räumen, sondern direkt im Beisein der Patienten während der Behandlung statt. Dies mag verwundern, aber der Umgang mit dem Patienten und seiner Krankheit ist in Malta nicht so steril und steif wie hierzulande. Für die Patienten war es auch völlig normal, dass ein Praktikant anwesend war und unter der Aufsicht des Arztes, bestimmte Anwendungen vornahm. Diese erstreckten sich auf die gesamte Bandbreite der dort angebotenen TCM.
Durch die Vielzahl der Patienten, besonders in den staatlichen Kliniken, zum Teil bis zu 15 Patienten in drei Stunden, konnte ich reichlich praktische Erfahrung in Akupunktur, Diagnose und Therapie sammeln. Diese wurde dann am Nachmittag in der TCM-Klinik, mit durchschnittlich 10 Patienten erweitert. Ich stellte während meines Praktikums fest, dass die erweiterten Anwendungen, Tuina und Moxibution, zwar die Verweilzeit der Patienten verlängerte, aber die Erfolge waren durchwegs rascher und andauernd.
Die zu behandelnden Krankheiten setzten sich in etwa zu 80 Prozent aus Schulter-, Rücken- Nacken-, Arm- und Beinproblemen, Verspannungen, Migräne, 10 Prozent Innere Krankheiten und 10 Prozent Gewichtsreduzierung, Rauchentwöhnung und ähnlichem zusammen.
Hervorzuheben ist die individuelle Betreuung (ein Arzt - ein Praktikant) und die Gelegenheit, im Laufe des Praktikums allen Ärzten über die Schulter zu schauen. Die angenehme Umgebung, und die fast schon familiäre Betreuung, zeigte sich auch in der Möglichkeit des gemeinsamen chin. Mittagessens und anderer Aktivitäten mit den Ärzten und weiteren Praktikanten in der Freizeit.

Fazit: Wer durch „Learning by Doing“ seine TCM-Kenntnisse intensivieren und vertiefen möchte, wird von dem Akupunktur-/Tuinapraktikum in Malta sehr stark profitieren.

Thomas Hartmann (Paracelsus Schule)

Praktikumspressebericht erschienen in Medi-Lern
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Praktikum_im_Mediterranean_Centre_for_Traditional_Medicine/


Aufmerksam auf die Möglichkeit, ein TCM/Praktikum mit chinesischen Ärzten am staatlichen TCM-CENTRE in Malta zu absolvieren, wurden wir durch andere Studenten die bereits hier waren.
Bei der Ankunft wird man von Herrn Kandler direkt am Flughafen abgeholt und in die Wohnung gebracht. Die Wohnung ist groß, neu und modern, es hat 2 Schlafzimmer wie auch 2 Badezimmer. Die Küche beinhaltet auch alles was man braucht. Ganz gut ist es die Waschmaschine direkt in der Wohnung zu haben, die man bei diesen warmen Temperaturen sehr gut gebrauchen kann. Die Wohnung ist sehr zentral gelegen. Man ist schnell bei der Busstation und auch Einkaufsmöglichkeiten sind sehr gut. Das Busnetz in Malta ist gut ausgebaut und man kann hier sehr günstig die ganze Insel auskundschaften.

Morgens fahren wir immer nach Floriana ins staatliche Health Center. Dort haben wir im Durchschnitt ca. 16-20 Patienten und je nach Ausbildungsstand, darf man dort sehr viel mithelfen und behandeln (natürlich unter Aufsicht des chinesischen Doktors).
Auf english kann man sich mit den Chinesen unterhalten. Sie sind überaus freundlich und auch sehr hilfsbereit. Geben gerne auf Fragen Auskunft. Was auch gut ist in Malta, man kann mit den Patienten auf english über deren Krankengeschichte sprechen. In China wäre es eher schwierig mit den Patienten Kontakt aufzunehmen. Da die Malteser sehr herzliche und offene Menschen sind, gibt es meist gute Gespräche und sehr nette Kontakte.

Mittags wird man im PKW abgeholt vom Klinikleiter und man fährt nach Kordin/Paola um das Mittagessen einzunehmen und etwas Siesta zu halten. Hier im Center, wo auch die chinesischen Ärzte wohnen, werden Privatpatienten behandelt.
Im übrigen ist das ganze Akupunktur- bwz Tuinapraktikum sehr individuell und kontaktnah zu den Ärzten gestaltet, da immer nur 2 Praktikanten auf 4 behandelnde Ärzte kommen.
Zwischendurch ein kurzer Schwatz mit der Rezeptionisiten im TCM Centre. Sie ist eine Malteserin, die viele Jahre in der Schweiz gewohnt hat und so auch schweizerdeutsch spricht.
Am Mittwoch Nachmittag darf man mit nach Gozo ins staatl. General Hospital, gelegen auf der Nachbarinsel. Anreise mit dem Schiff. Dort warten jeweils auch schon sehr viele Patienten auf eine Behandlung, weil die Möglichkeit für Akupunktur dort nur eben Mittwochss gegeben ist.
In St. Julians gibt es viele kleine Restaurants die recht preiswert sind. Auch Internet/Cafes findet man einige.(Alles ist zu Fuß von der Wohnung zu erreichen)

Herr Kandler ist jederzeit via Natel erreichbar. Er antwortet auch prompt auf die Anfragen von uns Studenten und ist sehr hilfsbereit. Am Ende des Aufenthaltes wird man von ihm dann auch wieder an den Flughafen gefahren.
Wir können ein Akupunkturpraktikum oder Tuinapraktikum in Malta nur empfehlen. Die Insel ist super schön, man fühlt sich wohl, die chinesischen Dr. sind sehr nett und immer hilfsbereit. Man findet sich auf dieser Insel auch sehr schnell zurecht.


Praktikumspressebericht erschienen in Medi-Lern

http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Praktikum_im_Mediterranean_Centre_for_Traditional_Chinese_Medicine2/

Auf der Suche nach einem Akupunkturplatz im Ausland, bin ich auf die interessante Homepage www.tcm-malta.com gestossen. Darin wurde ziemlich ausführlich über ein neu initiiertes Praktikumsangebot in TCM auf der Insel Malta berichtet. Daraufhin habe ich mich mit Herrn Kandler, welcher das Praktikum in Malta organisiert, per E- Mail in Verbindung gesetzt. Er hat mich über den genauen Ablauf des Praktikums informiert und meine vielen Fragen geduldig beantwortet. Nachdem das weitere Vorgehen und die Praktikumsleitung durch die Schweizerische Berufsorganisation für Traditionelle Chinesische Medizin SBO-TCM anerkannt wurden, musste ich nur noch einen Flug zu buchen.

Endlich war es soweit! Ich sass, zusammen mit meinem Freund, im Flieger Richtung Malta. Er hatte sich entschlossen mich zu begleiten und gleichzeitig in einer der vielen und guten Sprachschulen, die es auf Malta gibt, sein Englisch aufzubessern. Eine optimale Kombination zwischen Sprachaufenthalt und Ferien. Vor der Landung genossen wir noch den herrlichen Blick auf Malta und die kleine Nachbarsinsel Gozo. Obwohl mich eine anspruchsvolle Tätigkeit erwartete, war ich in Ferienstimmung. Nach nur zwei Stunden Flug landeten wir auf der wunderschönen Insel. Herr Kandler holte uns direkt am Flughafen ab und brachte uns als erstes in ein komfortables, grosses Appartement direkt an der Uferpromenade von Sliema, von welchem man direkten Blick auf das Meer und die historische Hauptstadt Valletta geniessen konnte. Noch am selben Abend stellte er mich den chinesischen Ärzten vor. Da die Ärzte einerseits in einem öffentlichen Spital und andererseits in einer privaten Praxisgemeinschaft tätig sind, fuhren wir zuerst ins Spital nach Floriana in Valletta. Dort lernte ich Frau Dr. Kuang kennen. Anschliessend fuhren wir in die Privatpraxis nach Kordin. Auch hier wurde ich sehr herzlich von Dr. Wu, Dr. Yu und Dr. Fan empfangen. Mir wurde auch gleich mitgeteilt, dass sich Herr Dr. Fan in den nächsten paar Wochen um mich kümmern würde. Am liebsten hätte ich sofort meinen Arztkittel angezogen und gleich mit dem Praktikum begonnen. Leider war es inzwischen schon spät und ich musste mich auf den nächsten Morgen gedulden.

Meinen ersten Praktikumstag begann ich mit einem kleinen Abenteuer: nämlich das Busfahren! Die Buse auf Malta sind wirklich einmalig. So wartete ich früh morgens an der Bushaltestelle, welche auch direkt vor unserem Appartement lag, auf den gelben Linienbus. Die Busse auf Malta sind so gut frequentiert, dass das Gedränge einem wirklich an die viel besagten Sardinen in der Büchse erinnerte.(Es war Hochsaison) Zum Glück blieben wenigstens die Türen während der Fahrt immer geöffnet. Vor dem Aussteigen dann das grosse Staunen: als „Haltesignal“ müssen die Passagiere an einer langen Schnur ziehen, welche weit vorne beim Buschauffeur an einer Glocke endet!
Mit der Busnummer 67 fuhr ich nun ca. 10 Minuten nach Valletta an den grossen Busbahnhof. Dort wechselte ich in die Busnummer 6 oder 9 Richtung Kordin und bezahlte nochmals 15 Cents. In Malta bezahlt man in der Regel für jede Busfahrt nur 15 Cents, egal wie weit und wie lange man im Bus sitzt. Nach 15 Minuten Fahrt erreichten wir die moderne, klimatisierte Privatpraxis in Kordin. Ich freute mich ausgesprochen auf den ersten Tag! Viele Gedanken kreisten mir im Kopf: Was für Patienten werde ich wohl behandeln? Wie viele Patienten haben wir pro Tag? Wie gut werde ich wohl die chinesischen Ärzte verstehen...usw.! All diese Fragen klärten sich ziemlich schnell!

Dr. Fan empfing mich gleich am ersten Tag mit einem sympathischen Lächeln. Er erklärte mir diverse Praktikumsabläufe und zeigte mir, wo er seine Nadeln, Desinfektionsmittel, Schröpfköpfe, Moxa, Tuinatücher etc. aufbewahrt. Da alle chinesischen Ärzte in Malta sehr gut Englisch sprechen, gab es überhaupt keine Verständigungsprobleme. Dr. Fan und ich verstanden uns sofort ausgezeichnet. Da in Malta pro Arzt nur ein Praktikant vorgesehen ist, entsteht aus der eins-zu-eins Supervision eine einmalige Lern- und Praktiziermöglichkeit. Insofern stellt das Praktikum in Malta eine sehr gute Alternative zu einem der üblichen Praktika in China dar, wo einem Arzt mehrere Studenten zugeteilt werden und praktisch nur über einen Dolmetscher kommuniziert werden kann.

Schon bald nach der kurzen Einführung durften wir unseren ersten Patienten begrüssen. Dr. Fan stellte mich einem 30 jährigen Malteser vor. Dieser litt unter starken Rückenschmerzen in der unteren Partie, da er beruflich bedingt täglich schwere Kisten heben musste. Dr. Fan erklärte mir, in Gegenwart des Patienten ausführlich, welche Akupunkturpunkte für die Behandlung angezeigt waren. Nach der dreissig minütigen Akupunkturbehandlung folgte wiederum eine dreissig minütige Tuinamassage. Die Massage hat der Patient sehr genossen und ich lernte gleich am ersten Tag, wie die Tuinamassage funktioniert und welche Griffe man bei welcher Erkrankung anwendet.
Da ich bereits diverse Praktika absolviert hatte und mir die Punktelokalisation und Nadelung nach absolvierter Schulprüfung sowie SBO-TCM-Prüfung keine Schwierigkeiten mehr bereitete, durfte ich gleich vom ersten Praktikumstag die Patienten ziemlich selbständig behandeln. Bis zum Mittag durfte ich vier weitere Patienten behandeln und dann konnten alle Praktikanten zusammen mit den chinesischen Ärzten ein ausgesprochen gutes Mittagessen geniessen. Dies war auch eine gute Gelegenheit, um den persönlichen Kontakt zu den Ärzten zu vertiefen, was sich wiederum sehr positiv auf die tägliche Arbeit auswirkte.

Da die Ernährung in der chinesischen Medizin einen sehr hohen Stellenwert hat, erstaunte es mich kaum, dass ein chinesischer Koch mit zum Team gehörte. Das Essen war jeden Tag ein besonderes kulinarisches Erlebnis! Wobei hier erwähnt werden muss, dass es sich um original zubereitete chinesische Gerichte handelte, die sich zum Teil sehr von der uns im Westen bekannten chinesischen Küche unterscheiden. Mir hat es auf jeden Fall ausgezeichnet geschmeckt und auch jeden Tag einen heftigen Energieschub gegeben! Als dipl. chinesische Ernährungs- beraterin war dies für mich eine weitere Bestätigung der Wirkungsweise chinesischer Ernährung. Die chinesischen Ärzte machten nach jedem Mittagessen ihren Mittagschlaf, so wie es sich in China auch gehört. Dies soll eine hervorragende Methode sein, um das Blut zu pflegen! Die Studenten nutzten diese verlängerte Mittagspause, um die vielen erhaltenen Informationen und Erfahrungen schriftlich festzuhalten und darüber zu reflektieren. Die Nachmittage waren auch immer sehr ausgebucht und aus diesem Grund fehlte es uns wirklich nie an Arbeit.

Einige Tage war ich auch im Praktikum in der öffentlichen Klinik in Floriana. Dort ging es meist etwas hektischer zu als in der Privatklinik. Wir behandelten an einem Morgen bis zu 20 Patienten. Das gibt einem einen sehr grossen Erfahrungswert, was für uns Praktikanten natürlich von grosser Wichtigkeit ist.

Was man auf keinen Fall vergessen darf zu erwähnen, ist das Spital in Gozo. Gozo ist die wunderschöne, ruhige, kleine Nachbarinsel von Malta. Auch dort sind die chinesischen Ärzte tätig und ich durfte diverse Male mit Frau Dr. Kuang in diesem Spital behandeln.

Mir persönlich hat dieses Akupunkturpraktikum ausgezeichnet gefallen!. Die Ärzte nehmen sich für die Praktikanten sehr viel Zeit. Jedem Praktikant wird ein Arzt zur Verfügung gestellt. Somit lernt man natürlich ausgesprochen viel und die vielen Fragen, welche immer wieder aufkommen, werden sofort am Patienten beantwortet und erklärt. Ein sehr grosser Vorteil ist natürlich auch, dass man die Patienten selbständig befragen, nadeln, schröpfen und massieren darf.

Rückblickend war mein Aufenthalt auf Malta eine äusserst bereichernde Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte. Es bleibt mir nur übrig, den Ärzten, Mitstudierenden und natürlich Herrn Kandler ein grosses Dankeschön auszusprechen.

Nicole Amacher